
Wir alle denken in Zielbildern – oft verfolgen wir sie unbewusst.
Aber welche sind das bei unseren Mitarbeitern?
Folgen sie tatsächlich den emotional auf PowerPoint beschriebenen Zielen der letzten Strategierunde? Haben sie eine motivierende Vorstellung davon, wofür sie jeden Morgen aufstehen?
Zum Beispiel dem Wunsch, Menschen wirklich zu unterstützen, einen positiven Unterschied zu machen – und genau darüber Erfolg zu erzielen?
Oder folgen sie eher dem Druck oder der Angst, Ziele erfüllen zu MÜSSEN,
Fehler zu vermeiden
oder Erwartungen nicht gerecht zu werden?
Leider ist Letzteres in vielen Köpfen stärker präsent, als wir denken.
Und die Folgen sind gewaltig.
Denn Menschen kommen selten dauerhaft durch Angst in die Umsetzung.
Angst raubt Freude, erzeugt Demotivation und Aktionismus – und am Ende auch oft unzufriedene Kunden.
👉 Ein starkes Zielbild in den Köpfen der Menschen bewirkt dagegen das Gegenteil:
Es motiviert, gibt dem Handeln Sinn und bewegt in die richtige Richtung.
Der entscheidende Punkt ist aus meiner Sicht:
Es reicht nicht, über Zielbilder zu sprechen oder sie auf Hochglanzfolien zu formulieren. Sie müssen wirklich in den Köpfen der Menschen ankommen und täglich gelebt werden.
Und dafür braucht es eine Art Führung, die nicht permanent Zahlen in den Mittelpunkt stellt, sondern eben diese Zielbilder, die beteiligten Menschen und vor allem den Weg dorthin.
